Viele Menschen sind es aus alten Zeiten noch gewohnt, ihr angespartes Geld in Bar zu hause zu verwahren. Dies bringt natürlich Vorteile mit sich. Denn man kann das Kapital stets selbst verwalten und in Ordnung halten. Zudem ist es ständig direkt Verfügbar und es bedarf keinerlei Bearbeitungszeiten- oder Kosten, um an das Geld zu gelangen. Die Sicherheit des Geldes spielt dabei ebenso eine Rolle. Vorausgesetzt man verwahrt sein Bargeld sicher an einem geheimen Ort, ist es fast sicherer als auf einer Bank, da diese in ganz seltenen Fällen auch Pleite machen könnte und damit das Geld verloren wäre. Auch können große Anschaffungen mithilfe von Bargeld schneller bewerkstelligt werden, denn Bares ist überall anerkannt und beliebt.
Jedoch ergeben sich auch zahlreiche Nachteile daraus, verwahrt man sein Geld nur zu hause und somit auf keinen Konten. Es ist zum Beispiel kein Wachstum möglich. Natürlich kann man monatlich kleine Summen hinzufügen, die das Kapital anwachsen lassen, aber von selbst wird es nicht zu mehr Geld.
Auf einem Konto betragen die niedrigsten Zinsen durchschnittlich zwischen 1 und 2 %, was einen kleinen Wachstum bedingen würde. Und Fonds oder andere wenig riskante Anlageformen können ein Vielfaches der Zinsen auf einem Girokonto abwerfen, was das Kapital nach ein paar Jahren beträchtlich vergrößern könnte. Bargeld hin oder her, es ist zwar wichtig, doch sollte der Großteil der eigenen Finanzen auf Konten mit guten Zinskonditionen bleiben, damit sich auch Gewinne einstellen können.
Alternative zum Bargeld: Kreditkarte ohne Schufa
Wer eine negative Schufa zu verzeichnen hat, kann in der Regel keine Kreditkarte erhalten. Die Banken prüfen beim Kreditkartenantrag die Bonität des Kunden – fällt diese negativ aus, und das finanzielle Risiko ist der Bank zu hoch, so wird der betreffende Antrag abgelehnt. Lange Zeit mussten hierdurch viele Personen auf die praktischen Vorteile einer Kreditkarte verzichten, die sich vor allem im Ausland bemerkbar machen. Auch die Möglichkeit der kostenlosen Bargeldabhebung oder des unkomplizierten Einkaufs in Online-Shops blieb ihnen verwehrt. Doch mittlerweile haben Banken erkannt, dass die Gruppe der Menschen mit negativer Bonität groß ist – und die Nachfrage nach Kreditkarten ebenfalls. Deshalb wurden Kreditkarten ohne Schufa auf den Markt gebracht, die auch an Kunden mit schlechter Bonität und negativer Schufa-Auskunft ausgegeben werden. Der Unterschied zu klassischen Kreditkarten liegt dabei in der Abrechnungsweise: Die so genannten Prepaid Kreditkarten werden ausschließlich auf Guthabenbasis genutzt. Ähnlich wie bei Prepaid Handys, so muss auch bei den Kreditkarten ohne Schufa zunächst ein beliebiger Betrag einbezahlt werden, bevor die Kreditkarte zum Einsatz kommen kann. Ist der aufgeladene Betrag aufgebraucht, so ist keine Zahlung mehr mit der Kreditkarte möglich, bis wieder eine Aufladung erfolgt. Das Risiko für die ausgebenden Banken geht daher gegen Null, so dass keine Bonitätsprüfung bei Antragstellung notwendig wird. Die Prepaid Kreditkarte ist übrigens nicht nur für Kunden mit negativer Schufa interessant: Auch diejenigen, die einfach die Kontrolle über ihre Ausgaben behalten möchten, können die Kreditkarte auf Guthabenbasis nutzen. In ihrer Funktion und Leistungsfähigkeit unterscheidet sich die Prepaid Kreditkarte nicht von klassischen Kreditkarten – sie wird weltweit auch ebenso anerkannt.
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